Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Presse versammeln sich am 5. Mai 2022 um 10:00 Uhr vor dem modernen Eingangsbereich der neuen Sportstätte. Der Neubau ersetzt die 2019 abgerissene "Komarow" - Turnhalle, welche "ziemlich gut genutzt" war, wie es Herr Schmotz bei seiner kleinen Rede vorsichtig beschrieb. Die Turnhalle wurde damals für den Sportunterricht der Sekundarschule „Wladimir Komarow“ und der Förderschule „Pestalozzi“ sowie von zahlreichen Vereinen genutzt.

Da eine wirtschaftliche Sanierung nicht gegeben war, entschied sich die Hansestadt Stendal für einen Neubau. Möglich wurde das Vorhaben durch Fördermittel über das Förderprogramm Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“. Es entstand eine ansprechende Sportstätte mit einem einladenden Eingangsbereich sowie offenen, hellen und freundlichen Innenräumen. Nach der Rede des Oberbürgermeisters wurde die rote Schleife durchtrennt und die Besucher*innen durften mit blauen Schuh-Überziehern ausgerüstet die neue Turnhalle in Augenschein nehmen. Zukünftige Nutzer*innen werden Schüler*innen der Pestalozzi-Schule, diverse Sportvereine und Institutionen der Jugendarbeit sein. Diese drei Bereiche leisten wertvolle Arbeit zur Integration aller Bevölkerungsgruppen, was das Ziel des genannten Förderprogrammes ist.

Der Kinder- und Jugendbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt lädt junge Menschen zum Dialog ein.

"Vor allem junge Menschen mussten viele Einschränkungen durch das Coronavirus hinnehmen. Aktuell sind die meisten Corona-Einschränkungen aufgehoben. Und doch wollen wir nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen." schreibt der Jugendbeauftragte Holger Paech auf seiner Website. Viele Entscheidungen wurden in der Corona-Pandemie ohne die Mitsprache junger Menschen getroffen. Umso wichtiger ist, die Hinweise junger Menschen für künftige Verbesserungen in der Landespolitik aufzunehmen.

Weitere Informationen auf der Website des Kinder- und Jugendbeauftragten Sachsen-Anhalts: HIER KLICKEN 

Hier ANMELDEN

Jugendliche berichten in PODCASTS und VIDEOS über die Corona Zeit.

An einem nebligen Sonntag im März 2022 trafen sich Engagierte aus Seehausen, Tangerhütte und Stendal vor den Toren der Stadt Gardelegen an der Gedenkstätte Isenschnibbe, welche an das Massaker an 1016 KZ-Häftlingen aus vielen europäischen Ländern erinnert. Wie groß diese Zahl in Wirklichkeit ist, wurde den Besucherinnen und Besucher deutlich, als sie die mitgebrachten Blumen auf einzelne Gräber des Ehrenfriedhofs legten. Anschließend wurden sie von einem Mitarbeiter der Gedenkstätte durch die Ausstellung geführt. Gelungen machte er das Anliegen dieses besonderen Ortes deutlich. Mit verschiedenen Mitteln werden die Besucherinnen und Besucher hineingenommen in das unfassbare Geschehen des 13. April 1945.

Zitate von Überlebenden mahnen von den Betonwänden des Gebäudes. Riesige Glasfronten lenken den Blick immer wieder auf das Außengelände der Gedenkstätte und den Ehrenfriedhof. Im Innenraum machen Karten, ein Zeitstrahl und zahlreiche Dokumente das konkrete Geschehen an diesem Ort sichtbar. Die Ausstellung verdeutlicht den Besucherinnen und Besuchern, wie sich das Massaker von Gardelegen in die schwer zu fassende Geschichte der Todesmärsche und die Verbrechen in der Endphase des 2. Weltkrieges einreiht. „Nie wieder darf so etwas passieren!“, sind sich die Engagierten des Vereins KinderStärken e.V. einig und hoffen, das Dokumentationszentrum wird in Zukunft rege genutzt.

Auszubildende, Studierende, Nachwuchs- und Fachkräfte zu finden, ist schwierig und aufwendig. Sie zu halten ist jedoch ebenso herausfordernd. Nicht selten kündigen „die Neuen“ schon während der Probezeit oder gehen nach wenigen Monaten. Für beide Seiten beginnt der Prozess damit erneut, die aufwendige Einarbeitung war vergeblich. Das „Onboarding“ als Ankommen von Nachwuchs- und Fachkräften aktiv zu gestalten, kann Abbrüche maßgeblich reduzieren.

Ein Fachtag am 06. Mai 2022 zeigt praktische Möglichkeiten, um das Ankommen von Nachwuchs- und Fachkräften aktiv zu gestalten und Abbrüche maßgeblich zu reduzieren. Deutlich wird dabei die Bedeutung des Überganges Schule-Beruf und die rechtzeitige Stärkung junger Menschen. Die vollständige Einladung mit dem Programmablauf finden Sie hier.

Die Organisator*innen (das Projekt „Meine Zukunft!“ und die „AG Fachkräfte für die Region” im Zusammenhang mit dem Projekt “Transfer- und Innovationsservice im (Bundes-)Land Sachsen-Anhalt - Bildungslandschaften in ländlichen Räumen” freuen sich über Ihre Anwesenheit.

Anmeldung bis zum 03.05.2022 über das Online-Formular

Das war der Girls‘ Day und Boys‘ Day im Landkreis Stendal! Die Informationsbörse bei der Kreissparkasse Stendal ist am 28. April 2022 teilweise aus allen Nähten geplatzt! Über 600 Schüler*innen aus vielen Schulen des Landkreises Stendal hatten die Möglichkeit mit ca. 25 Unternehmen und Organisationen ins Gespräch zu kommen.

Jennifer und Gino vom Projektteam "Meine Zukunft - Jugend + Beruf im Landkreis Stendal" haben viele zufriedene Gesichter gesehen und drücken die Daumen, dass das ein oder andere Praktikum oder Probearbeiten abgesprochen wurde. Wie Frau Ramminger vom Kreisbauernverband Stendal so schön gesagt hat: "Das Wichtigste, was man als junger Mensch machen kann, ist sich ausprobieren!"

Jennifer und Gino hatten zum Boys‘ Day einen interessierten Schüler zu Gast. Elias aus Stendal hat die Fach- und Netzwerkstelle an diesem Tag unterstützt und erlebt, wie vielfältig Projektarbeit ist.

Seit über zwei Monaten herrscht Krieg in der Ukraine. Besonders Kinder und Jugendliche fragen sich, was gerade in der Ukraine passiert und wie sie helfen können. In den Städten und Kommunen kommen die Menschen aus der Ukraine an und werden auch zu neuen Mitschüler*innen. Um auf die vielen Fragen von jungen Menschen Antworten zu liefern, hat sich KinderStärken e.V. eine Gesprächsreihe überlegt, um mit Expert*innen aus Sachsen-Anhalt über die verschiedenen Themen, die junge Menschen bewegen, ins Gespräch zu kommen. Das Format lief über die Online-Plattform Instagram-Live. Über ein Padlet und Instagram gab es im Vorfeld die Möglichkeit, Fragen an die Gesprächspartner*innen zu stellen.

Als Gäste konnte der Verein Herrn Olaf Schütte von fjp>media aus Magdeburg, den SPD-Politiker und “Ex-Ukrainer“ Igor Matviyets aus Halle, den Jugendbildungsreferenten Herrn Robert Fietzke aus Magdeburg und den Ukrainer und Spielertrainer Herrn Artem Sikulskyi begrüßen. In den Gesprächen ging es u.a. um den Einfluss sozialer Medien, die Lage in der Ukraine und Sachsen-Anhalt sowie Hilfsmöglichkeiten durch Kinder und Jugendliche.

Die Gespräche sind auf der Instagram Seite von KinderStärken e.V. zu finden.