Am Freitag, den 13. Februar 2026, hieß es: Perspektivwechsel wagen bei „Torfitz“ – dem Planspiel zum Strukturwandel. Gemeinsam mit Hedy Keller vom Bündnis StrukturWandeln sowie engagierten jungen Menschen aus dem Kinder- und Jugendrat und dem Schüler:innenrat in Halle haben wir das Thema Strukturwandel nicht nur besprochen, sondern aktiv durchgespielt und gestaltet.

Bei „Torfitz“ schlüpfen alle in verschiedene Rollen, zum Beispiel als Bürgermeister:in, Bewohner:in, Jugendliche:r, Unternehmer:in oder Naturschützer:in. Und dann erleben sie gemeinsam, wie Veränderungsprozesse in einer fiktiven Region gestaltet werden können. In kleinen „Kommunen“ werden Herausforderungen ausgewählt und besprochen, Ideen entwickelt und anschließend vor einem Gremium präsentiert. Dort werden die Vorschläge diskutiert. Und am Ende wird das beste Projekt demokratisch gewählt. Das Ganze läuft spielerisch ab und zeigt, wie man im Team Lösungen finden kann, ganz ohne Vorkenntnisse.

Das Planspiel macht das oft abstrakte Thema Strukturwandel greifbar und verständlich. Es zeigt, dass Veränderungen viele Perspektiven brauchen und dass junge Menschen mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen können.

In Halle wurden die Rollen ganz schnell angenommen. Es wurde viel argumentiert, kreativ gedacht und intensiv diskutiert. Der Austausch war lebendig und lösungsorientiert, zwischendurch wurde auch viel gelacht.

Und am Ende waren sich alle einig: Es hat riesigen Spaß gemacht!

Die Hansestadt Stendal und die lokalen Demokratiepartnerschaften laden am 18. März 2026 zum Tag der Demokratiegeschichte nach Stendal ein. An diesem Tag möchten wir mit zwei kostenfreien Veranstaltungen zur Erinnerung, zum Austausch und zur Auseinandersetzung mit der Wendezeit 1989/90 einladen.

Um 16:30 Uhr beginnt eine Stadtführung am Markt (Markt 1, 39576 Stendal). Stadtführer Arne Marzahn führt zu historischen Orten der Wendezeit in Stendal. Die Führung ist kostenfrei und endet an der Stadtbibliothek.

Ab 18:00 Uhr findet in der Stadtbibliothek (Mönchskirchhof 1, 39576 Stendal) eine Podiumsdiskussion statt. Auf dem Podium, das von Bernd-Volker Brahms moderiert wird diskutieren:

  • Johannes Beleites, Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

  • Horst Paulus, Ingenieur beim Bau des Kernkraftwerks Arneburg

  • Petra Drescher, aktiv bei den Friedensgebeten zur Wendezeit und die Leiterin der AG Altstadtsanierung des Neuen Forums in Stendal

Am 18. März 2026 wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bundesweit erstmals der Tag der Demokratiegeschichte begangen. Das Veranstaltungsformat wird durch die "Stiftung Orte der Demokratiegeschichte" gefördert.

Junge Menschen aus der Ortschaft Kremkau in der Einheitsgemeinde Stadt Bismark ( Altmark ) stellten sich gemeinsam mit dem Referenten Tobias vom LKJ Sachsen-Anhalt die Frage wie ihr eigener Jugendraum aussehen soll.

Dabei wurden zu Beginn des Workshops Ideen gesammelt, was die jungen Menschen mit dem eigenen "Jugendort" verbinden.

Während eines partizipativen Prozesses entstand dann am Ende des Workshops ein großes Graffiti für den eigenen Jugendraum.

Die Servicestelle Jugend und Strukturwandel hat eine neue Kampagne für junge Menschen gestartet: STRUKTURWANDEL TO GO. Mit dem monatlichen Format wird verständlich, kompakt und alltagsnah aufgezeigt, was Strukturwandel in der Region bedeutet und welche Chancen sich daraus insbesondere für junge Menschen ergeben. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Städte und Dörfer jugendfreundlicher werden können, welche neuen Perspektiven entstehen und wo Beteiligung sowie eigenes Engagement notwendig sind.

Themen wie neue Jobs, digitale Dörfer, Freizeitangebote, Bildung, Beteiligung oder Nachhaltigkeit verdeutlichen, wie vielfältig Strukturwandel ist und wie er den Alltag junger Menschen konkret beeinflusst. Die Kampagne setzt dabei bewusst auf kurze Wissens-Snacks, echte Beispiele aus der Region und frische Perspektiven, ganz ohne Fachsprache oder trockene Texte.

Insgesamt sind zwölf Monatsbeiträge geplant, die Schritt für Schritt zeigen, dass Strukturwandel kein abstraktes Thema ist, sondern das Leben junger Menschen unmittelbar betrifft. Der erste Beitrag ist bereits veröffentlicht und auf Instagram unter @justru_lsa zu finden. Weitere Beiträge folgen monatlich.

Über die durch die Bundesförderung „Demokratie Leben!“ unterstützten Partnerschaften für Demokratie (PfD) der Hansestadt Stendal und des Landkreises Stendal stehen Vereinen, Initiativen und gemeinnützigen Organisationen im Jahr 2026 wieder Mittel für demokratiefördernde Projekte zur Verfügung.

Aussicht auf eine Förderung von bis zu 4.500 Euro haben Projekte, die für die Vermittlung demokratische Werte sensibilisieren, sich für Chancengleichheit einsetzen, sowie Ideologien entgegentreten, die sich gegen Menschenrechte, Gleichwertigkeit und demokratische Teilhabe richten. In den vergangenen Jahren konnten hierbei beispielsweise Gedenkstättenfahrten, Museumsbesuche, Projektwochen an Schulen und Kitas, Begegnungsfeste, Lesungen, Kinoveranstaltungen, Musik und vieles mehr gefördert werden.

Gefördert werden können in diesem Jahr auch wieder Vereine, Initiativen und Aktive, die mit ihren Vorhaben die politische Beteiligung und das ehrenamtliche Engagement im ländlichen Raum stärken. Über die Förderung der eingereichten Projektanträge verhandeln die Bündnisse der Demokratiepartnerschaften in ihren Sitzungen im März 2026, der Umsetzungszeitraum der Maßnahme muss daher zwischen dem 15.03. – 31.12.2026 liegen. Die Frist zur Einreichung der Projektanträge endet am 28.02.2026.

Niederschwellige Maßnahmen mit einer Förderhöhe von bis zu 600,00€ können darüber hinaus fortlaufend beantragt werden.

Als Koordinierungs- und Fachstelle berät KinderStärken e.V. bei der Ideenfindung, Konzeption und Antragsstellung. Weitere Informationen, die Förderaufrufe sowie die Antragsformulare finden sich auf www.demokratie-stendal.de.

 Kontakt:

KinderStärken e.V.

Alexander Wittwer

Mobil: +49 (0) 175 53 61 282

E-Mail: pfd-stendal@kinderstaerken-ev.de

Junge Menschen aus der Ortschaft Schinne stellten sich die Frage "Wie sieht unser Dorf der Zukunft aus?".

Auf großen Blättern wurden die Dörfer zunächst skizziert.

Im Anschluss entstanden aus LEGO-Bausteinen kreative "Dörfer der Zukunft". In ihrer Kreativität unterstüzt wurden die jungen Menschen während eines Besuches des Maker-Lab`s der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Hier erhielten sie die Möglichkeit ein eigenes Produkt für den Bau ihres Dorfes zu kreieren und auch mittels 3D-Drucker herzustellen.

Nach Fertigstellung der LEGO-Exemplare werden Diese in der Grundschule Schinne den Schüler:innen und Eltern präsentiert.