Im Rahmen der diesjährigen Förderung durch die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Stendal wird der Förderverein Waldstörche e.V. der Grundschule am Wäldchen in Klietz für die Umsetzung des Projektes „Projekttage zu Kinderrechten und Partizipation“ als „Demokratie-Ort 2022“ ausgezeichnet.

Der Förderverein Waldstörche e.V. unter seiner Vorsitzenden Anja Fenn, setzten in Kooperation mit der Grundschule am Wäldchen in Klietz und der Schulsozialarbeiterin Annemarie Czinzoll außerschulische Projekttage zum Thema „Kinderrechte“ um.

Zwar beschäftigten sich die Viertklässler im Rahmen des Sachkunde-Unterrichts mit Inhalten der Kinderreche, finden an der Grundschule Klietz darüber hinaus jedoch wenig bis keine Mitsprachmöglichkeiten. Im Rahmen der Projekttage wurden die Schüler:innen aller Klassenstufen darin bestärkt, Kinderrechte, besonders Mitwirkungsrechte wahrzunehmen und anzuwenden.

So wurden in den unteren Klassenstufen erste Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention spielerisch erarbeitet und vermittelt, in den höheren Klassenstufen wurden Inhalte zu Kinderrechte im Rahmen eines Graffiti-Projektes auch grafisch umgesetzt. Zudem wurden im Rahmen einer Foto-Aktion die jeweiligen Lieblingsorte in der Schule und in Klietz dokumentiert. Die Aufmerksamkeit sollte aber auch auf Orte gelenkt, die nicht kindgerecht sind, weil sie bspw. verschmutzt oder zerstört waren. Diese Orte wurden dokumentiert, zunächst in den Klassenstufen ausgewertet und dann durch gewählte Schülervertreter:innen an die Schulleitung und die Verbandsgemeindebürgermeisterin herangetragen. Ziel war es durch die verschiedenen Maßnahmen Schüler:innen, Lehrkräfte, Eltern und Schulleitung gleichermaßen durch das Projekt für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonventionen zu sensibilisieren.

Ein weiteres Ziel war es, dass alle Klassenstufen am Ende des Schuljahres 2021/2022 über eine frei gewählte Klassenvertretung verfügen, die sich zu einem Schülerrat konstituieren.

Foto: Kenny Richter

Die Ausarbeitung des letzten Workshops mit den Multiplikator:innen aus der
Einheitsgemeinde Tangerhütte hat ergeben, dass sich die jungen Menschen mehr
Unabhängigkeit in der Mobilität wünschen.
Diesen Wunsch setzt das Projekt #FahrMit mit der Gründung von Mitfahrgelegenheiten oder
Gründung von Fahrgemeinschaften um.
Es wird sich ein Netzwerk aus Mobilitätspat:innen gründen, welche die jungen Menschen bei
diesen Problemen unterstützen.
Die Verabredungsmöglichkeiten zwischen Mobilitätspat:innen und jungen Menschen wird auf
einer Plattform im Digitalen Rathaus der Einheitsgemeinde Tangerhütte stattfinden.
Eine interaktive Karte soll allen Beteiligten helfen, sich an einem festen Punkt zu treffen –
den sogenannten Haltestellen
Diese interaktive Karte ist bis zum 31.01.2023 geöffnet und es sind alle Interessierten
eingeladen ihre Wunsch-Haltestelle zu markieren.
Im Anschluss wird diese Karte auf der Plattform #FahrMit im digitalen Rathaus der
Einheitsgemeinde Tangerhütte zur Verfügung stehen.
Details zum Einfügen der Haltestellen befinden sich in der Karte.

Am 18. November 2022 besuchten insgesamt 15 Vertreter:innen der Begleitausschüsse der Partnerschaftaften für Demokratie der Hansestadt Stendal und des Landkreises Stendal die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe bei Gardelegen. Die Gedenkstätte befindet sich am historischen Tatort des Massakers von Gardelegen und erinnert an 1016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die hier am 13. April 1945 ermordet wurden. Gedenkstättenleiter Andreas Froese führe die Gruppe über das Außengelände, sowie durch das im Jahr 2020 neu eröffnete Dokumentationszentrum und die dortige Dauerausstellung.

Bereits seit vielen Jahren besteht ein enger Kontakt zwischen den Demokratiepartnerschaften und der Gedenkstätte. So beteiligt sich das Team um Andreas Froese regelmäßig an der Gedenkwoche „Denken ohne Geländer“, die rund um den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz mit Lesungen, Theater, Vorträge, Workshops und Ausstellungen über den Holocaust und unser gegenwärtiges Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft ins Gespräch kommen möchte. Darüber hinaus fördern die Demokratiepartnerschaften Gedenkstättenfahrten von Schulen, Ehrenamtlichen und Interessierten.

Mit dieser Frage möchte KinderStärken e.V. und SozialStärken gGmbH in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal mit Menschen aus Stendal ins Gespräch kommen. Das Jahr 2022 ist durch die aktuelle Lage der Inflation und den damit verbundenen steigenden Preisen geprägt. Diese haben einen Einfluss auf jeden Lebensbereich - von der Miete und den Heizkosten bis hin zu den Lebensmitteleinkäufen - und stürzen viele (teilweise erstmals) in eine finanziell unsichere Lage.

Aus diesem Grund wird am 25. November 2022 von 15.00 – 18.00 Uhr und 26. November 2022 von 13.30 – 15.30 Uhr im Stadtteilbüro Stendal – Stadtsee (Adolph-Menzel-Straße 18, 39576 Hansestadt Stendal) zu Kaffee, Tee und Gebäck eingeladen, um offen über Gefühle, Gedanken und Ideen zu sprechen.

Wie gehen die Menschen mit der aktuellen Situation im Alltag um? Welche Ressourcen haben sie und was gibt ihnen in dieser Zeit Kraft? All diesen Fragen wollen die Mitarbeiter:innen von SozialStärken e.V., Hochschule Magdeburg-Stendal und KinderStärken e.V. auf den Grund gehen.

Ziel dabei ist es, Bedarfe der Einwohner:innen von Stendal festzustellen, Ideen und Änderungswünsche der Politik sowie dem Land mitzugeben. Hierfür ist an den beiden Tagen das Filmteam „Neue Alchemisten“ vor Ort. Wer Lust hat sich mit einem Statement abfilmen zu lassen, kann somit der Politik Ideen zur Veränderung mitgeben.

 

Die Veranstaltung wird durch die Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal unterstützt.

Ansprechperson: Janine Kaminski

 

 

 

Seit 33 Jahren werden die Kinderrechte am 20. November gefeiert. Denn 1989 unterschrieben an diesem Tag 191 Staaten der UNO ein wichtiges Übereinkommen. Das nennt man Kinderrechtskonvention. Darin sind alle eure Rechte zusammengefasst. Alle Staaten haben sich verpflichtet, die Rechte der Kinder zu achten. Es ist eine Voraussetzung für ein friedvolle Gemeinschaft.

 

Hier findest du einige Beispiele:

„Jedes Kind hat das Recht auf Mitbestimmung.“

„Jedes Kind hat das Recht auf einen Namen.“

"Jedes Kind hat das Recht, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden."

"Jedes Kind hat das Recht auf Bildung."

"Jedes Kind hat das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit."

"Kein Kind darf zum Beispiel wegen seines Geschlechts benachteiligt werden."“ — Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen

Die Politik hat bereits zwei Pakete erstellt, um uns finanziell zu entlasten. Das nennt man Entlastungspaket. Deshalb gab es zum Beispiel im Sommer 2022 das 9 € Ticket für den Nahverkehr. Aktuell spricht die Politik über ein 3. Paket.

Hier hat KinderStärken e.V. kurz aufgelistet, was in dem Entlastungspaket verhandelt wird:

  • Mehrwertsteuer soll bei Gas und Fernwärme gesenkt werden.
  • Wohngeld soll sich verdoppeln und für die Empfänger:innen soll es einen Heizkostenzuschuss geben.
  • Ab dem 01.01.2023 könnt ihr Anspruch auf Wohngeld prüfen lassen.
  • Arbeitslosengeld II (Hartz 4) wird ab Januar Bürgergeld genannt und soll 500 € im Monat betragen.
  • Das Kindergeld soll für das erste und zweite Kind auf jeweils 222 € steigen.
  • Studierende, Auszubildende und die Fachschüler:innenschaft sollen eine Energiepauschale von 200 € erhalten.
  • Die Höchstverdienstgrenze für einen Minijob steigt im Januar auf 2.000 € brutto. Aktuell verdient man bei einem Minijob mehr als 450 € und weniger als 1.600 €.
  • Für 2023 soll es ein 49-Euro-Ticket für den gesamten Nahverkehr geben.