Jede Stimme wird gehört und ist wichtig, war das Thema verschiedener Workshops für Schüler:innen aus Osterburg ,Tangermünde und Stendal.

Junge Menschen im Alter von 11 Jahren bis 16 Jahren sammelten hier erste Erfahrungen mit einer U16 Wahl und was es heißt Demokratie zu leben.

Ein Demokratie-Bingo stimmte die Gruppen auf die Politik ein und verschaffte ein erstes Kennenlernen und respektieren der Schüler:innen untereinander.

Wissenstransfer bot dann die App ActionBound. Hier konnten sich die jungen Menschen eigenständig ihr Wissen rund um die EU-Wahl und auch Kommunalwahl aneignen.

Wer wollte konnte eigenständig den Wahl O Mat durchführen, bevor es dann ans Kreuze setzen auf dem Stimmzettel ging.

Eine Austauschrunde für offene Diskussionen zum Abschluss bot allen Beteiligten nochmal die Möglichkeit sich zu äußern und offene Fragen zu klären.

Begleitet wurden die Workshops von Schulsozialarbeiter:innen der jeweiligen Schulen.

Vor der Sommerpause im Juli, laden die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stendal, die Beauftragte für Chancengleichheit im Jobcenter und die Stadtteilmanagerin alle Frauen zum kommenden Frauencafé am 10. Juni 2024 um 14 Uhr herzlich in das Stadtteilbüro (Adolph-Menzel-Str. 18) ein.

An diesem Tag können alle interessierten Frauen zum Austausch vorbeikommen und neben anregenden Gesprächen auch Unterstützungsangebote wahrnehmen. Wie bereits zu vergangenen Treffen, sind auch zum nächsten Termin wichtige Akteure und Akteurinnen des Stadtteils eingeladen. So wird sich die Beratungsstelle „Sozialkompass“ vorstellen, welche Themen rund um Finanzen, Wohnung und anderen alltäglichen Bereichen bearbeitet und das Projekt ASAMi, welches Frauen mit Migrationserfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen bei der Arbeitsmarktintegration unterstützt.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde der Projekte können individuelle Fragen dann in der Gruppe oder in Einzelgesprächen gestellt werden.
Bei weiteren Fragen meldet euch gern bei Ulrike Brehm.

Am 29. Mai fand in Stendal die landesweite Auftaktveranstaltung des Eltern-Programms Schatzsuche durch SozialStärken gGmbH statt. Zahlreiche interessierte Teilnehmende, darunter pädagogische Fachkräfte, Einrichtungsleitungen, Kita-Verwaltungen sowie zukünftige Fachkräfte versammelten sich, um mehr über das Programm zu erfahren und den offiziellen Start zu feiern. Steffi Suchant, Leiterin der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt, gab mit Ihrem Grußwort nochmal stärkenden Wind unten den Segeln der „Schatzsuche“. Maria Gies, Programmleitung aus Hamburg, erklärte detailliert das Programm sowie dessen Bedeutung und führte anschließend ein Interview mit Silvana Koceska, zertifizierte Schatzsuche-Referent:in aus Berlin. Interessante Fragen zur praktischen Umsetzung von Schatzsuche in einer Kindertageseinrichtung wurden dabei diskutiert und erläutert.
Melanie Münz, Landeskoordinatorin des Eltern-Programms in Sachsen-Anhalt, stand den Fachkräften für Fragen zur Verfügung und erläuterte die nächsten Schritte des Programms.

Entwickelt wurde das Eltern-Programm von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG). In Sachsen-Anhalt wird es von der SozialStärken gGmbH, in Kooperation mit KinderStärken e.V. und der Hochschule Magdeburg-Stendal, koordiniert. Gefördert wird das Programm von der Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt.

 

Schatzsuche sensibilisiert sowohl pädagogische Fachkräfte als auch Eltern für die Bedürfnisse der Kinder. Es nimmt die Stärken und Schutzfaktoren der Kinder als wertvolle „Schätze“ in den Blick, die es zu fördern gilt. Weitere Infos und Termine zum Schatzsuche-Programm unter www.schatzsuche-kita.de .

Im Mai kamen die Mitglieder der Begleitausschüsse der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal & des Landkreises Stendal zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen (Demokratiekonferenz) zusammen, um über die Weiterführungsperspektiven der Demokratiepartnerschaften in der 3. Förderperiode im Bundesprogrammes "Demokratie Leben!" zu beraten. Über 20 Institutionen aus der Region beteiligten sich an dem Arbeitstreffen, darunter Vereine, Initiativen, Vertreter:innen der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Kreistags- und Stadtratsfraktionen sowie der Kreis- und Stadtverwaltung.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellte die Koordinierungs- und Fachstelle KinderStärken e.V. die neue Programmstruktur ab 2025 vor, ging auf wichtige Änderungen und Ziele der Förderungen im Bundesprogramm "Demokratie Leben!" ein, dessen Projektlaufzeit durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bis 2032 festgeschrieben werden soll. Zu den bisher kommunizierten Änderungen, zählen hierbei die Umbenennung des Begleitausschusses als "Bündnis", was den zivilgesellschaftlichen Charakter dieses Gremiums betonen solle, ebenso wie die Bildung eines Ämternetzwerkes, die Erarbeitung von Schutzkonzepten sowie die Erstellung einer Situations- und Ressourcenanalyse.

Der zweite Teil des Arbeitstreffens widmeten sich die Teilnehmer:innen im Rahmen eines Workshops der Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche Institutionen können ab 2025 für eine Mitarbeit an der Demokratiepartnerschaft und im Bündnis gewonnen werden?
  2. Gibt es Regelungsbedarf über die aktuell gültigen Geschäftsordnungen der Begleitausschüsse hinaus?
  3. In welchen Punkten soll die Handlungsstrategie der Demokratiepartnerschaft überarbeitet werden?
  4. Welche Förderziele sollen ab 2025 bearbeitet werden?
  5. Welche Kriterien sollen für die Bewertung von Einzelmaßnahmen herangezogen werden?

Die Ergebnisse des Arbeitstreffen bilden die Grundlage für das Interessenbekundungsverfahren, das im Mai 2024 startet.

Die Würde und Nichtdiskriminierung von Menschen mit Demenz sicherzustellen muss ein ganzheitliches Unterfangen unter Anwendung einer ebenenübergreifenden Strategie zur Koordination der Anstrengungen sämtlicher Interessenvertreter/Interessensvertreterinnen sein.“ formulierten die United Nations Economic Commission for Europe bereits in 2015 in einem Kurzdossier zum Thema „Altern“. https://shorturl.at/jbftQ). Dieses Ziel will das AltersTraumaZentrum des Johanniter Krankenhaus Stendal und das Theater der Altmark, unterstützen. Am Sonntag 02.06.2023 sollen durch Vorträge, Podiumsdiskussionen, Infostände und ein Theaterstück ("Oma Monika - was war?" von Milan Gather) alle Interessierten, Betroffenen, Angehörigen und auch Fachkräfte über das Thema Demenz in all seinen Perspektiven aufgeklärt werden.

Die Realität von Demenzerkrankten bleibt oft ein Mysterium für ihre Angehörigen, Pflegekräfte, Ärzte und erst recht für zufällige Beobachter. Körperliche und physische Demenz führt in verschiedenen Lebensbereichen zu Beeinträchtigungen in der gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe der Menschen, unabhängig von ihrem Alter. Je nach Schwere der Erkrankung erleben ist die Betroffenen in der der Öffentlichkeit häufig Stigmatisierungen, die zu geringem Selbstwertgefühl, Isolation oder schlechter psychischer Gesundheit führen können. Es erfordert einen Perspektivwechsel, um sich in ihre Welt einzufühlen – um zu verstehen, was Angst oder Freude auslöst, wohin ihre Gedanken wandern und wie sie die Zeit erleben. Mit der Veranstaltung Perspektivwechsel Demenz sollen Angehörige und Interessierte gleichermaßen über diese Krankheit aufgeklärt werden. Dazu wird es Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion und die Gelegenheit zum Wissensaustausch geben. 

Das Programm der Veranstaltung findet sich hier

Informationen zur den Vortragenden finden sich hier

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für das Theaterstück "Oma Monika - was war?" steht ein begrenztes Kontingent an Freikarten zur Verfügung, welches über den Besucherservice des Theaters der Altmark (Tel: 03931 – 63 57 77 oder E-Mail: besucherservice(at)tda-stendal.de bezogen werden kann.

Auch in diesem Jahr stehen die ehrenamtlichen Bewohner und Bewohnerinnen in der Küche der Kunstplatte und bereiten kostenlos Gerichte für die Menschen in Stendal zu. Der letzte Samstag im Monat ist mittlerweile seit mehreren Jahren ein fester Termin in Stadtsee. Ob Suppe, Gemüse oder ein Teller mit Nudeln, das kleine Küchenteam ist stets um Abwechslung bemüht.

Möglich macht dies eine Förderungen über die „Projekte für Demokratie“ in der Hansestadt Stendal. Mit dem Kunstplatte e.V. als Träger, konnte auch in diesem Jahr ein gutes Konzept zur Stärkung des Miteinanders im Quartier entwickelt werden. Neben den Gesprächen beim gemeinsamen Essen, gibt es im Anschluss weitere Angebote für die Teilnehmenden.

Zum Mittagstisch am 27. April 2024 war zudem der Oberbürgermeister Bastian Sieler für Gespräche mit Bewohnern und Bewohnerinnen im Stadtteilbüro vor Ort und beantwortete ab 12 Uhr viele Fragen zu Förderungen im Stadtseegebiet, dem Leerstand in der Innenstadt, Ermäßigungen für Senioren und Seniorinnen bei Theaterbesuchen und anderen wichtigen Themen.
Im Herbst wird der Oberbürgermeister den offenen Mittagstisch erneut besuchen und damit gemeinsame Gespräche in Stendal-Stadtsee ermöglichen. Der Termin wird zeitnah bekannt gegeben.