Servicestelle Jugend und Strukturwandel startet mit starkem Fachtag, neuer Workshopreihe und ersten Netzwerktreffen

Die Servicestelle Jugend und Strukturwandel blickt auf ein ereignisreiches erstes Jahr zurück. Ein Höhepunkt war der Fachtag „Jugend. Wandel. Kommune. – Zukunft vor Ort sichern“ am 17. Juni 2025, der Fachkräfte aus Kommunen, Jugendhilfe und Verwaltung zusammenbrachte. Dabei standen vor allem Fragen im Mittelpunkt, wie junge Menschen im Strukturwandel besser beteiligt werden können und welche Strukturen Kommunen benötigen, um jugendfreundlicher zu werden. Der Fachtag bot mit seinen Praxisbeispielen, Impulsen und Austauschformaten wichtige Orientierung und zeigte deutlich, wie groß der Bedarf an Vernetzung und Wissenstransfer ist. 

Aufgrund der starken Resonanz auf die Inhalte und Diskussionen des Fachtags wurde im Anschluss die vierteilige Workshopreihe „Jugend. Wandel. Kommune.“ ins Leben gerufen. Sie bot Interessierten praxisnahe Unterstützung zu Themen wie wirksamer Jugendbeteiligung, jugendfreundlicher Öffentlichkeitsarbeit und der Frage, wie junge Perspektiven vor Ort besser sichtbar gemacht werden können. 

Parallel dazu fanden in mehreren Kommunen individuelle Beratungen statt, unter anderem in Allstedt, Wohlmirstedt, Hohenmölsen, Zeitz und Droyßig. Die Termine machten sichtbar, wie unterschiedlich die Ausgangslagen vor Ort sind und wie wichtig passgenaue Unterstützung bleibt. In Teutschenthal wurde zudem das erste Projekt vor Ort gemeinsam mit jungen Menschen umgesetzt: ein Graffitiprojekt, das eindrucksvoll zeigt, wie kreative Beteiligung im Strukturwandel ganz praktisch gelingen kann.

Ende des Jahres lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Start des neuen Netzwerkprozesses: Am 19. November trafen sich erstmals Fachakteur:innen aus Kommunen, Verwaltung und Jugendhilfe, um gemeinsam Perspektiven für mehr Jugendfreundlichkeit im Strukturwandel zu entwickeln. Das Netzwerktreffen markierte den Beginn eines kontinuierlichen Austauschs, der 2026 weiter vertieft wird.