Rückblick auf das erste Netzwerktreffen „Jugendfreundlichkeit im Strukturwandel – Ideen. Austausch. Perspektiven“

Am 19. November fand das erste Netzwerktreffen der Servicestelle Jugend und Strukturwandel statt. Teilnehmende aus Verwaltung, Wissenschaft, Jugendhilfe und Vereinen kamen zusammen, um sich über Jugendfreundlichkeit im Strukturwandel auszutauschen. Nach einer kurzen Begrüßung sorgte ein interaktives Warm-up dafür, sichtbar zu machen, aus welchen Regionen die Teilnehmenden kommen und welche Vorstellungen sie mit Jugendfreundlichkeit verbinden. 

Anschließend zeigte Stadt- und Raumplanerin, Karoline Jobst, in ihrem Impuls eindrücklich, warum Freiräume für junge Menschen so wichtig sind und wie Beteiligung vor Ort nachhaltig gelingen kann. Sie machte deutlich, dass Jugendliche Räume brauchen, die zugänglich, sicher und gestaltbar sind und dass Beteiligung nur dann wirksam ist, wenn ihre Ideen sichtbar in die Umsetzung gelangen. 

Fünf Erkenntnisse sind für die Strukturwandelregion von zentraler Bedeutung:

  1. Echtes Interesse an Jugendbeteiligung ist entscheidend. 
  2. Sichtbare Ergebnisse stärken Vertrauen und Motivation. 
  3. Freiräume ermöglichen Selbstwirksamkeit und Teilhabe.
  4.  Verlässliche Strukturen geben Orientierung und Halt.
  5. Mut zu neuen Wegen fördert kreative Lösungen vor Ort. 

Danach tauschten sich die Teilnehmenden in drei Breakout-Sessions zu den Themen Räume/ Orte, Mobilität und Jugendbeteiligung aus und sammelten Praxisimpulse für ihre Arbeit. 

Zum Abschluss wurden zentrale Punkte zusammengeführt und der Wunsch nach weiterem Austausch deutlich. Mit diesem Auftakt ist ein wichtiger Grundstein gelegt. Weitere Netzwerktreffen sind bereits in Planung.