Am Dienstag, den 08. September 2026, kam das Bündnis der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal zu seiner 43. Sitzung im Rathaus der Hansestadt zusammen. Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Auseinandersetzung mit aktuellen Formen des Extremismus und den damit verbundenen Herausforderungen für die demokratische Gesellschaft.
Für den fachlichen Input konnte das Bündnis einen Referenten des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt gewinnen. Dieser informierte die Mitglieder über aktuelle Erscheinungsformen des Extremismus und gab Einblicke in die Situation in Sachsen-Anhalt. Dabei wurden sowohl unterschiedliche extremistische Phänomene als auch Möglichkeiten der Extremismusprävention thematisiert.
Der fachliche Austausch knüpfte dabei unmittelbar an die Ergebnisse der Situations- und Ressourcenanalyse an, die in den vergangenen Monaten im Bereich der Partnerschaft für Demokratie durchgeführt wurde. Bereits in der 42. Sitzung des Bündnisses waren die Ergebnisse der durch das Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktbearbeitung (K3B) begleiteten Analyse vorgestellt und gemeinsam diskutiert worden.
Die Mitglieder des Bündnisses erhielten durch den Vortrag die Möglichkeit, die in der Analyse sichtbar gewordenen Entwicklungen aus einer weiteren fachlichen Perspektive zu betrachten und sich über aktuelle Herausforderungen der Extremismusprävention auszutauschen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, gesellschaftliche Entwicklungen frühzeitig wahrzunehmen, Wissen über unterschiedliche Erscheinungsformen von Extremismus zu vermitteln und demokratische Handlungsmöglichkeiten zu stärken.
