Die Servicestelle Jugend und Strukturwandel zeigt aktuell, wie vielfältig Jugendbeteiligung im Strukturwandel gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Formate, die junge Menschen und regionale Akteur:innen zusammenbringen und zur Mitgestaltung ihrer Lebensräume ermutigen. So wurde zuletzt beim Planspiel „Torfitz“ gemeinsam mit Teilnehmenden des Kinder- und Jugendrates sowie des Stadtschüler:innenrates in Halle ein Perspektivwechsel gewagt: junge Menschen konnten die Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels interaktiv erleben und eigene Ideen entwickeln.
Einen besonderen Fokus legten die Veranstaltungen in Hohenmölsen und Spremberg auf Austausch und Vernetzung: In Hohenmölsen wurde diskutiert, wie der Strukturwandel in der Kohleregion konkret voranschreitet und wo er bereits spürbar ist. Der „Markt der Möglichkeiten“ bot Raum für Einblicke in Projekte und Gespräche. In Spremberg tauschten sich Akteur:innen aus Brandenburg und Sachsen im Barcamp-Format zu Kinder- und Jugendbeteiligung aus. Themen waren unter anderem Chancen des Strukturwandels für junge Menschen, gelingende Beteiligungsformate und neue Wege, Jugendliche zu erreichen. Der offene, länderübergreifende Austausch brachte viele Impulse für die eigene Praxis.
Ein weiterer Baustein ist die neue Informationsreihe „STRUKTURWANDEL TO GO“, die im Januar gestartet ist. Der monatliche Infopush richtet sich gezielt an junge Menschen und bereitet verschiedene Themen rund um den Strukturwandel verständlich und alltagsnah auf: von neuen Chancen über Beteiligung bis hin zu konkreten Veränderungen vor Ort. Die Inhalte sind auch auf Instagram unter @justru_lsa einsehbar.
Im Jahr 2026 baut die Servicestelle ihre Angebote weiter aus: mit intensiverer Beratung für Kommunen, mehr aufsuchender Arbeit und neuen Formaten für junge Menschen. Zentrales Ziel ist, den Strukturwandel nicht nur zu erklären, sondern gemeinsam mit jungen Menschen erlebbar und gestaltbar zu machen.
