Was passiert, wenn junge Menschen mitreden dürfen? Genau das!
Mit einem anonymen Wunsch über den Stillen Post ging es los. Es folgte ein gemeinsamer Workshop mit der Kinder- und Jugendinteressenvertretung der Hansestadt Stendal. In diesem entwickelten Schüler:innen des Kinderrates der Grundschule Nord ihre Ideen, Wünsche und Visionen für einen Gaming-Raum. In demokratischen Prozessen wurde diskutiert, abgestimmt und entschieden. Jetzt ist aus Ideen Realität geworden.
Der neue Gaming-Raum steht für Mitbestimmung, Kreativität und Gemeinschaft. Ein Ort, der zeigt: Eure Stimme zählt und kann richtig was bewegen! Der Raum erstreckt sich über zwei Bereiche und vereint sämtliche Ideen der Kinder: Eine Switch mit Bewegungsspielen, eine VR-Brille, einen Beamer mit Leinwand, gemütliche Sitzsäcke, einen Multifunktionstisch für z.B. Tischtennis oder Billard sowie einen Kickertisch. Liebevolle Details und eine einladende Atmosphäre sorgen für Gemütlichkeit – ein rundum gelungenes Gesamtkonzept.
Doch hier geht es um weit mehr als nur ums Spielen: Auf spielerische Weise lernen die Kinder, respektvoll miteinander umzugehen, gemeinsam Regeln zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Der Gaming-Raum ist kein Alltagsangebot, sondern ein besonderes Highlight: Alle zwei bis drei Wochen erhält ein Kind die Möglichkeit, ihn zu nutzen. So wird sichergestellt, dass alle Hortkinder gleichermaßen teilhaben können – auch jene, die zuhause keinen Zugang zu Videospielen haben.
Gefördert wurde der Gaming-Raum durch die Partnerschaften für Demokratie sowie Eigeninitiative des Hortes der Grundschule Nord mit einem Kuchenbasar der Schüler:innen und gemeinsamem Tatendrang, um den Raum herzurichten.
