Die Servicestelle Jugend und Strukturwandel war gestern beim Treffen der Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen am Geiseltalsee vertreten. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und den Kommunen ging es um die Frage, wie der Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier weiterhin erfolgreich gestaltet werden kann. Der Geiseltalsee ist dabei ein starkes Symbol für den Wandel der Region. Wo einst Braunkohle gefördert wurde, ist heute einer der größten künstlichen Seen Deutschlands entstanden. Die Gegend zeigt eindrucksvoll, welche Chancen Veränderung mit sich bringen kann.
Ein zentrales Anliegen der drei Ministerpräsidenten war die enge Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Sie machten deutlich, dass der Strukturwandel nur gemeinsam gelingen kann, etwa durch eine enge Vernetzung von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionen in Innovation und Fachkräftesicherung sowie eine starke Stimme für das Mitteldeutsche Revier gegenüber dem Bund.
Wie diese Ziele bereits heute mit Leben gefüllt werden, zeigten verschiedene Projekte aus dem Mitteldeutschen Revier. Dazu gehören unter anderem der Bildungscampus Naumburg, das Mitteldeutsche Bildungszentrum Bitterfeld-Wolfen sowie das Forschungsprojekt „Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten“ (DiP). Sie verdeutlichen, wie Innovation, Bildung und Zusammenarbeit neue Perspektiven für die Region schaffen.
Für die Servicestelle Jugend und Strukturwandel steht fest: Ein erfolgreicher Strukturwandel gelingt nur gemeinsam mit jungen Menschen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Jugendbeteiligung als festen Bestandteil der Transformation zu verankern. So entstehen Ansätze, die langfristig wirken und von den Menschen vor Ort mitgetragen werden.
Vielen Dank an alle Beteiligten für den offenen Austausch und die spannenden Einblicke in die vielfältigen Projekte des Mitteldeutschen Reviers.
