Gemeinsam auf die Region schauen: Demokratiepartnerschaften beraten Ergebnisse der Situations- und Ressourcenanalyse

Im Rahmen der gemeinsamen Sitzung des Bündnisses der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal und des Bündnisses der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Stendal am 30.06.2026 standen die Ergebnisse einer in den vergangenen Monaten durchgeführten Situations- und Ressourcenanalyse im Mittelpunkt.

Begleitet wurde der Prozess durch das Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktbearbeitung (K3B). Ziel der Analyse war es, gemeinsam einen differenzierten Blick auf die aktuelle Situation in der Region zu werfen, bestehende Herausforderungen und Konfliktlagen sichtbar zu machen und gleichzeitig vorhandene Ressourcen, Strukturen und Handlungsmöglichkeiten zu betrachten.

Die Ergebnisse der Analyse wurden den Mitgliedern der beiden Bündnisse vorgestellt und anschließend gemeinsam diskutiert. Dabei ging es insbesondere um die Frage, welche Entwicklungen die demokratische Arbeit in der Hansestadt und im Landkreis Stendal aktuell und zukünftig prägen und an welchen Stellen bestehende Strukturen weiterentwickelt oder miteinander verknüpft werden können.

Auch Landrat Patrick Puhlmann nahm an der gemeinsamen Sitzung teil und beteiligte sich am Austausch. Die gemeinsame Betrachtung der Situation von Stadt und Landkreis bietet dabei eine wichtige Grundlage, um Herausforderungen nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam nach geeigneten Ansätzen und Handlungsmöglichkeiten zu suchen.

Die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktbearbeitung knüpft dabei auch an bereits bestehende Erfahrungen in der Region an. In den vergangenen Jahren wurde unter anderem die Vorbereitung auf die Inbetriebnahme der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Stendal durch K3B begleitet. Vertreter:innen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft arbeiteten dabei gemeinsam an konstruktiven Wegen im Umgang mit möglichen Konflikten.

Die nun vorliegende Situations- und Ressourcenanalyse bildet eine weitere wichtige Grundlage für die zukünftige Arbeit der beiden Demokratiepartnerschaften. Die Mitglieder der Bündnisse verständigten sich darüber, die gewonnenen Erkenntnisse für die weitere strategische Ausrichtung zu nutzen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteur:innen in der Region weiter zu stärken. Die Situations- und Ressourcenanalysen können interessieren Personen auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.